Männer verhalten sich im Alltag oft weniger gesundheitsbewusst als Frauen. Insbesondere das traditionelle männliche Rollenbild begünstigt die Risikobereitschaft in vielen Bereichen und verhindert Achtsamkeit und Aufmerksamkeit für den eigenen Körper.

Krankenkassendaten belegen, dass Männer weniger auf den eigenen Gesundheitszustand achten und seltener an Angeboten zur Gesundheitsförderung teilnehmen als Frauen. Zudem ernähren sie sich meist ungesünder und neigen zu einem riskanteren Alkoholkonsum. Bei Männern werden zwar seltener psychische Erkrankungen wie starke Stressbelastungen oder Depressionen diagnostiziert – doch das liegt eher an Hemmungen, Hilfe zu suchen. Denn Leistungsdruck, ständige Erreichbarkeit und soziale Krisen belasten auch die männliche Psyche, wie die Suizidstatistik zeigt. Rund drei Viertel aller vollendeten Suizide entfallen auf Männer.

Fachlich geprüfte Informationen, Anregungen und Tipps rund um die psychische und körperliche Gesundheit von Männern stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf der Website www.maennergesundheitsportal.de zur Verfügung.

Darüber hinaus informiert der Newsletter Männergesundheit der BZgA regelmäßig über Aktuelles im Themenfeld, über Daten, Tagungen, neue Projekte und Publikationen.

Quelle: Pressemeldung Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

 

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