So könnte das Motto für den Grundkurs des AK Augendiagnose Josef Angerer lauten, in dem Basiswissen zur Methode der Augendiagnose vermittelt wird.

Sehen lernen – und es gibt ganz schön viel zu sehen bei einem Blick ins Auge! Ein Reichtum an Zeichen kommt einem da entgegen. Aber, wie sagte der Altmeister der Augendiagnose Josef Karl immer: „Man sieht nur, was man kennt.“ Daher ist es wichtig die grundlegenden Zeichen erst mal kennen zu lernen, damit man sie in der Praxis erkennt.

Muster erkennen – es wird ein Überblick über die wesentlichen Zeichen vermittelt, so dass man sich in dem Dschungel von Lakunen, Furchen, Fasern, Gefäßen und Pigmenten zurechtfinden kann. Auch topografische Kenntnisse zu den Lokalisationen der Organe stehen auf dem Plan. Und, wenn es um Muster geht, darf die Konstitutionslehre nicht fehlen. Hier sind wir dann schon mitten in der Deutung des Gesehenen.

Zeichen deuten – das ist wohl immer der Knackpunkt in der Praxis. Was ist die Aussage dieser auffälligen Lakune und wie kann ich die Beschwerden des Patienten anhand seiner konstitutionellen Gegebenheiten deuten und daraus eine sinnvolle Therapie entwickeln? Solche und ähnliche Fragen sollen eine Antwort finden.

Diese grundlegenden Kenntnisse werden an drei Kurstagen vermittelt (2.10., 30.10. und 4.12.), und zwar als online-Veranstaltung. Die genauen Themen der einzelnen Tage sind auf der Website des Arbeitskreises unter www.ak-augendiagnose.de zu finden. Die Kurstage können auch einzeln belegt werden.

Der Kurs ist für Anfänger oder Quereinsteiger ebenso geeignet wie für detailverliebte Augendiagnosefans.

Quelle: AK Augendiagnose Josef Angerer e. V.

 

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