Jeder siebte Arbeitnehmer leidet bereits drei Monate oder länger unter Rückenschmerzen. Während 2003 noch 55 Prozent der Berufstätigen angaben, mindestens einmal im Jahr Beschwerden zu haben, sind es jetzt bereits 75 Prozent. Dabei kann bei den der überwiegenden Zahl keine eindeutige Ursache gefunden werden!

Als Osteopath und Chiropraktor habe ich häufig das Problem, dass meine manuellen Korrekturen nur eine kurze Zeit eine Beschwerdebesserung bringen. Die Patienten fallen wieder in die alten Beschwerdemuster und Dysfunktionen zurück. Hier hilft mir die neurophysiologische Therapiesohle (Podosohle®), die durch ihre individuelle Anpassung und die Aktivierung der Muskel und Faszienketten für mich mit jedem Schritt eine Behandlung darstellt. Manuelle Korrekturen werden stabilisiert und unterstützt.

Die individuelle Anpassung der Podosohle® in Kombination mit einer strukturierten Untersuchung der Patienten ist dabei ein wichtiger Aspekt der Behandlung. Erst die Kombination des dynamischen Fußabdruckes mit dem statischen Abdruck auf dem Podographen lassen mich die geplanten Effekte sowohl im Stand als auch im Gang beurteilen. Fußpathologien wie Senk-Spreitzfüße oder Hallux valgus sind ebenso effektiv mittels der Podosohle® behandelbar wie die vom Fuß aufsteigenden Ketten bis hin zur Halswirbelsäule.

Somit stellt die Podo-Posturaltherapie mit der Podosohle® eine effiziente und erfolgversprechende Behandlungsstrategie dar, die in keiner Behandlungsstrategie ganzheitlich denkender Therapeuten fehlen sollte.

 

Dr. med. Armin Haßdenteufel, 1. Vorsitzender der IFPB e.V.