Dank ihrer antioxidativen Eigenschaften können die Vitamine C und E wohl die schmerzhaften Symptome einer Endometriose-Erkrankung mildern.

[jg] Bei der östrogenabhängigen, entzündlichen Krankheit Endometriose spielt oxidativer Stress eine große Rolle in der Schmerzgenese. Daher liegt die Vermutung nahe, dass antioxidative Substanzen die schmerzhaften Krankheitssymptome positiv beeinflussen können. Eine Pilotstudie hat die Wirkung der antioxidativen Vitamine C und E auf häufig auftretende Symptome untersucht.

Acht Wochen Supplementation von Vitamin C und E

An der achtwöchigen Studie nahmen 60 Endometriose-Patientinnen im Alter von 15 bis 45 Jahren teil. Sie wurden randomisiert der Verum- oder Kontrollgruppe zugewiesen. Die Verumgruppe erhielt täglich 1 000 mg Vitamin C und 800 I.E. Vitamin E, die Kontrollgruppe Placebo. Zu Studienbeginn und Ende wurden unter anderem die antioxidative Kapazität sowie Marker für oxidativen Stress im Blut untersucht. Zudem machten die Probandinnen Angaben zur Schmerzstärke bei Menstruation und Geschlechtsverkehr.

Oxidativer Stress und Schmerzen nahmen ab

Zu Studienende waren die Marker für oxidativen Stress in der Verumgruppe im Vergleich zu Studienbeginn deutlich zurückgegangen und auch die Schmerzstärke hatte sich reduziert. In der Kontrollgruppe wurde hingegen keine Veränderung festgestellt. Die antioxidative Kapazität blieb in beiden Gruppen unverändert.

Quellen: DeutschesGesundheitsPortal, Originalstudie von Amini L et al. (Pain Res Manag. 2021)

 

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