Der Plattfuß ist eine Fußfehlstellung, bei der das natürliche Längswölbung durch ligamentäre Schwäche sowie die Schwerkraft zum Erliegen kommt. Die gesamte Fußsohle hat nun Bodenkontakt. Je nach Ausprägung des Plattfußes kann dieser Einfluss auf die gesamte Körperstatik langfristig Schmerzen und Bewegungseinschränken nach sich ziehen.

Durch diese Dysfunktion der Muskelgruppen erhält der Rücken eine andere Haltungsform und wird gegenüber der Schwerkraft dem Beckenstand angepasst.  Mechanisch beobachten wir: Kopf hängt nachvorne, dadurch entsteht eine vergrößerte Cervikal Lordose, kompensatorisch folgt die Vergrößerung der thorakalen Kyphose, Skapula ist hinter der Lotlinie.  Diese Körperhaltung erzeugt Hinterkopf- und Nackenprobleme.

Weitere Symptome wie Ermüdungserscheinungen und Fußbrennen lassen sich beobachten.

Was können wir tun, um den Plattfuß entgegenzuwirken?

Chiropraktische-osteopatische Behandlung, Massage des Bindegewebes sowie bindegewebsstärkende Medikamente, Sport, Einlagen.

Können wir die Fehlstellung verändern?

Die erste scheinbar logische Intervention scheint eine stützende orthopädische Einlage zu sein, da diese dem Plattfuß entgegenwirkt und aufrichtet, jedoch fördert dies nur ein weiteres Erliegen der eigenen muskulären Stützfähigkeit.

Die Podosohle®, die auf dem Wissen der Proprozeption basiert, verfolgt einen aktiven Ansatz. Der gezielte Einsatz weniger Millimeter hoher Elemente unterhalb der Fußsohle setzt neue aktive Reize für das Gehirn und regt entlang der gesamten Muskelketten eine Adaption an, die neue Raum- und Lagegegebenheiten nach sich ziehen.

Der Körper erlernt Schritt für Schritt eine muskulär ausgeglichenere Haltung nach dem Prinzip: Hilfe zur Selbsthilfe.

 

Wolfgang P. Schallmey, Heilpraktiker DO.CN.