Australische Forscher untersuchten in ihrer Studie, wie sich ein zwölfwöchiger Mandelkonsum auf Herz und Stoffwechsel von adipösen Patienten auswirkt. Es zeigten sich positive Effekte im Hinblick auf Triglyceride und systolischen Blutdruck.

Einige Studien konnten bereits zeigen, dass sich der langfristige Konsum von Nüssen vor koronaren Herzerkrankungen schützt und zudem die kognitive Funktion verbessert. In ihrer randomisierten kontrollierten Studie untersuchten Wissenschaftler aus Australien den Einfluss von langfristigem Mandelkonsum (zwölf Wochen) auf die kardiovaskuläre Gesundheit, den Metabolismus, die Stimmung und die  kognitive Leistung bei adipösen Patienten.

Hierzu verteilten sie die insgesamt 128 Studienteilnehmer zwischen 50 und 80 Jahren  auf zwei Gruppen. Sowohl die Interventionsgruppe als auch die Kontrollgruppe behielt ihre übliche Ernährung bei. Die Interventionsgruppe nahm zusätzlich Mandeln zu sich, die Kontrollgruppe eine isokalorische Menge eines kohlenhydrathaltigen Snacks. In beiden Fällen entsprach der Snack jeweils 15 Prozent der Energiezufuhr.

Jeweils zu Studienbeginn und nach zwölf Wochen führten die Forscher folgende Assessments durch: Körpergewicht, Blutlipide, Blutdruck, kognitive Funktion, Stimmungslageund die Gesamtenergiezufuhr.

Verbesserter Blutdruck bei gleicher Stimmung

Bei den Mandelkonsumierenden Studienteilnehmern konnten die Forscher eine signifikante Reduktion  der Triglyceride und des systolischen Blutdrucks beobachten. Die Gesamtenergiezufuhr änderte sich nicht. Auch sonst waren keine anderen Verbesserungen zu dokumentieren. Zudem zeigte die Interventionsgruppe nach den zwölf Wochen ein verändertes mikro- und Makronährstoffprofil. Die Gesamtenergiezufuhr der beiden Gruppen unterschied sich jedoch nicht. [jr]

Quelle: Deutsches Gesundheitsportal

 

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