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Lockdown, Homeoffice und Home-Schooling haben die letzten Monate geprägt und dabei auch die Ernährungsgewohnheiten vieler Deutscher beeinflusst. Vor allem die jüngeren Bürger zwischen 18 und 34 Jahren haben gesündere Gewohnheiten beim Essen, Kochen und Einkaufen angenommen und wollen diese auch nach dem Lockdown beibehalten.

Der Trend zu einer qualitätsbewussteren, stärker pflanzenbasierten Ernährung und zu Slowfood statt Fastfood wurde durch den Lockdown offenbar befeuert, wie die repräsentative „Reformhaus Ernährungsumfrage“ unter 2 034 Bürgern ab 18 Jahren ergeben hat. Demnach wollen 34 Prozent der unter 35-Jährigen auch nach dem Lockdown weiterhin „viel selbst kochen“ und 19 Prozent wollen mehr gesunde Zutaten verwenden. Außerdem haben 16 Prozent von Ihnen in den vergangenen Monaten eine vegetarische oder vegane Ernährung zu schätzen gelernt und wollen diese beibehalten – das sind fast doppelt so viele wie im Bevölkerungsdurchschnitt (9 %).

Fastfood wie Currywurst, Burger oder Döner haben zwar auch mehr der jüngeren Bürger vermisst (24 % gegenüber 16 % des Bevölkerungsdurchschnitts) – aber insgesamt wollen sie sich dennoch weiterhin gesünder ernähren. 38 Prozent wollen auch nach dem Lockdown stärker auf gesundes, vollwertiges Essen aus frischen Zutaten setzen. Zudem haben viele gemeinsames Kochen mit Freunden und Familie sowie Geselligkeit am Tisch vermisst und wollen dies nachholen. Auch hier liegen die unter 35-Jährigen über dem Bevölkerungsdurchschnitt (36 zu 26 %). [jg]

Quelle: Pressemitteilung Reformhaus eG

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