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12. Mai 2021

Förderinitiative zu Naturheilkunde und Komplementärmedizin beim Post-COVID-Syndrom

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Im Rahmen ihres Förderprogramms stellt die Karl und Veronica Carstens-Stiftung Fördermittel bereit, um Forschungen zu pharmakologischen und nicht-pharmakologischen Therapie- sowie Rehabilitationsmaßnahmen beim Long-COVID- bzw. Post-COVID-Syndrom zu ermöglichen. Förderungsanträge für Projekte können bis zum 30. Juni 2021 eingereicht werden.

Zunehmend berichten Personen, die eine COVID-19-Erkrankung durchgemacht haben, nach Abklingen der Primärsymptomatik über persistierende Beschwerden. Vor allem Erschöpfung/Fatigue, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche und Atemnot begleiten die ehemaligen COVID-19-Patienten noch lange nach Abklingen der akuten Erkrankung. Unter Patienten mit schweren Krankheitsverläufen und hierdurch bedingten Krankenhausaufenthalten wird die Prävalenz von Long-COVID bzw. Post-COVID mit bis zu 80 Prozent angegeben; doch auch Patienten mit milden Verläufen können davon betroffen sein.

Da die wissenschaftliche Erkenntnislage zur Therapie des Post-COVID-Syndroms gering ist, insbesondere hinsichtlich naturheilkundlich-komplementärmedizinischer Therapien, hat die Carstens-Stiftung die Förderinitiative »Naturheilkunde und Komplementärmedizin beim Post-COVID-Syndrom (NaKoPoCo)« gestartet. Um neue Ansätze für die Therapie des Post-COVID-Syndroms zu finden, stellt die Stiftung im Rahmen dieser Initiative Fördermittel in Höhe von insgesamt 600 000 Euro über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren bereit.

Bis zum 30.06.2021 können Projektanträge eingereicht werden. Diese sollten ein möglichst hohes Innovationspotenzial bieten und aus dem Bereich der klinischen Forschung, der klinisch relevanten Grundlagenforschung oder der translationalen Forschung stammen. Weitere Informationen zu Antragsstellung und Förderungsbedingungen finden Sie auf der Website der Carstens-Stiftung.  [jg]

Quelle: Pressemitteilung der Karl und Veronica Carstens-Stiftung

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