Mehr Abstand, häufigeres Händewaschen und Maske tragen – die Corona-Pandemie hat das Verhalten der Menschen in Deutschland verändert und auch ihre Einstellung gegenüber der eigenen Gesundheit. Mehr als zwei Fünfteln (43 %) sei erst dadurch bewusst geworden, wie wertvoll und schützenswert die eigene Gesundheit ist. Das hat eine repräsentative forsa-Umfrage ergeben.

Durch die Allgegenwärtigkeit des Virus sei zudem fast einem Drittel (30 %) bewusst geworden, wie abrupt das Leben zu Ende sein könne. 39 Prozent der Befragten gaben an, seit Pandemiebeginn stärker auf die Warnzeichen ihres Körpers zu achten. Knapp ein Drittel (28 %) gab an, mittlerweile bewusster auf die eigene Gesundheit zu achten, sich gesünder zu ernähren und mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Knapp ein Viertel (24 %) der Befragten will nach eigenen Angaben Vorsorgeuntersuchungen regelmäßiger wahrnehmen oder hat dies bereits getan.

Vor allem die Altersgruppe ab 60 Jahren nimmt das Thema Gesundheit nun ernster als zuvor – 76 Prozent in dieser Altersgruppe haben ihre Einstellung zur eigenen Gesundheit durch die Pandemie geändert. Für sie gilt mehr denn je, dass Gesundheit das höchste Gut ist. [jg]

Die repräsentative Umfrage „Lebensaspekte“ fand im Oktober 2020 online statt. Für die forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt wurden 1 506 Personen ab 18 Jahren befragt.

Quelle: Pressemitteilung CosmosDirekt

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