Eine aktuelle US-amerikanische Studie hat gezeigt: Die ausreichende und regelmäßige Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen kann die Wirkung einer Impfung verbessern.

Seit die ersten Impfstoffe gegen Corona zugelassen sind, schöpfen viele Menschen neue Hoffnung, dass sie ausreichend Schutz aufbauen können, um nicht an COVID-19 zu erkranken und dass die Pandemie ein baldiges Ende findet. Das aber wird davon abhängen, wie effektiv eine Impfung ist. Eine neue, von Wissenschaftlern der Ohio State Universität veröffentlichte Meta-Analyse beweist, dass jeder selbst viel dazu beitragen kann, damit die Wirksamkeit einer Impfung deutlich verbessert wird (1).

Ziel jeder Impfung ist es, das Immunsystem derart zu steuern und zu aktivieren, dass es Antikörper gegen Krankheitsverursacher wie zum Beispiel Viren bildet. Und das so frühzeitig, dass in den Organismus eingedrungene Erreger abgetötet und beseitigt werden, noch ehe eine Krankheit ausbricht. Allerdings können Menschen sehr unterschiedlich auf eine Impfung reagieren: Schnell und effektiv, indem die Bildung von Antikörpern sofort anläuft. Oder langsam und schwach, so dass die Antikörperproduktion verzögert stattfindet und die beabsichtigte Immunität sich erst allmählich herausbildet. Das Gleiche gilt für den Zeitraum der Impfwirkung. Manchmal verschwinden die Antikörper bereits nach kurzer Zeit aus dem Blut, so dass die erreichte Immunität schon bald wieder schwindet. Manchmal aber bleiben sie lange Zeit bestehen und sorgen somit für eine nachhaltige Widerstandskraft. Alle diese Punkte, so die Analyse der Ohio State University, hängen nicht allein von der Qualität eines Impfstoffes ab, sondern auch von den Lebensumständen des Geimpften.

Individuelle Einflussfaktoren beeinflussen die Wirksamkeit

So hat Professor Janice Kiecolt-Glaser vom Ohio State University College of Medicine mit ihrem Team herausgefunden, welche individuellen Faktoren die Wirksamkeit einer Impfung beeinflussen. Dazu werteten die Forscher 49 Einzelstudien mit mehr als 8.000 Teilnehmern aus. Wichtigstes Ergebnis: Wie gut und wie nachhaltig eine Impfung wirkt, hängt von verschiedenen Lebensumständen des Geimpften ab. Diese beeinflussen, wie schnell und wie zahlreich Antikörper nach einer Impfung gebildet werden. Und ebenso, wie lange diese Antikörper bestehen und die aufgebaute Immunität anhält.

Individuelle Faktoren, welche die Wirksamkeit einer Impfung beeinflussen, sind genügend Schlaf, regelmäßige Bewegung und anhaltender Tabakverzicht. Und, so die wenig überraschende Einsicht der Analyse: Einen ganz bedeutenden Einfluss auf die Effektivität einer Impfung hat auch die Ernährung und somit die ausreichende Versorgung des Organismus mit dringend benötigten Vitalstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Das aber ist mit herkömmlichen Lebensmitteln oft nicht zu schaffen. Die Ernten finden zu früh vor der Reife statt, übermäßige Lagerzeiten sowie lange Transportwege vom Erzeuger in den Laden schädigen die wertvollen Vitalstoffe oder zerstören sie ganz.

Mangelnde Versorgung mit Vitalstoffen

Wie sich das auswirkt, wurde in der Nationalen Verzehrstudie II, durchgeführt vom Max Rubner-Bundesforschungsinstitut und vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, festgestellt. Zum Beispiel:

  • 29 Prozent der Frauen und 32 Prozent der Männer erreichen die täglich empfohlene Zufuhr von Vitamin C nicht
  • 49 Prozent der Frauen und 48 Prozent der Männer erreichen die täglich empfohlene Zufuhr von Vitamin E nicht
  • zwischen 12 und 91 Prozent aller Frauen und Männer erreichen die täglich empfohlene Zufuhr von verschiedenen B-Vitaminen nicht
  • 91 Prozent der Frauen und 82 Prozent der Männer erreichen die täglich empfohlene Zufuhr von Vitamin D nicht

Ähnlich verhält es sich mit weiteren Vitaminen und mit Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Zink oder Eisen.

Forscher empfehlen Nahrungsergänzung

Diese Situation ist auch den Wissenschaftlern um Professor Kiecolt-Glaser an der Ohio State University bewusst, weshalb sie für eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen zur Verbesserung der Wirksamkeit einer Impfung ausdrücklich die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln empfehlen. Dazu reicht es allerdings nicht aus, wahllos irgendwelche Vitamin- oder Mineralstoffpräparate einzunehmen.

„Besonders wichtig ist es, die Vitamine und Mineralstoffe in der richtigen Zusammensetzung und in der richtigen Menge regelmäßig über einen längeren Zeitraum einzunehmen“, erklärt Dr. Marie-Luise Hanus, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Ernährungs- und Umweltmedizin in Baden-Baden. „In vielen Fällen ergänzen und verstärken sich die Vitalstoffe, wenn sie in einer sinnvoll aufeinander abgestimmten Kombination zugeführt werden.“ Das ist zum Beispiel in VitalPlus (Fa. Sanorell) der Fall. Darin sind zusätzlich noch sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, da sie den Organismus unterstützen, aufgenommene Vitamine und Mineralstoffe optimal zu verwerten. Auf diese Weise kommt die Zusammensetzung der natürlichen Aufnahme von Vitalstoffen über eine gesunde Ernährung am nächsten.

Vitalstoffe reduzieren Nebenwirkungen

Stimmt die Versorgung mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen, steigert das nicht nur die Wirksamkeit einer Impfung, so die Analyse an der Ohio State University. Auch ein weiterer wichtiger Punkt wird positiv beeinflusst: Es kommt seltener zu unerwünschten Nebenwirkungen. Und treten trotzdem welche auf, so verlaufen diese schwächer und klingen eher wieder ab. Die ausreichende und regelmäßige Versorgung des Organismus mit Vitalstoffen kann also ganz entscheidend dazu beitragen, den Erfolg und die Wirksamkeit einer Impfung zu optimieren.

Der Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Sanorell Pharma erstellt.

Literatur

  1. Kiecolt-Glaser J.K., Madison A.A., Shrout M.R. et. Al.: „Psychological and Behavioral Predictors of Vaccine Efficacy: Considerations for COVID-19.“ Researchgate, January 2021, DOI: 10.31124/advance.13528418.v1

Quelle: Sanorell Pharma GmbH & Co KG

Vielleicht ebenfalls interessant für Sie:

Mikrobiompflege für einen besseren Infektionsschutz
RDS: keine Allergie, aber lokale Immunreaktion?
Vitamin-B12-Mangel nachweisen und häufiger oral therapieren