Die Studie untersucht den Einfluss des Lebensstils auf die Infektion mit Atemwegserregern und den Krankheitsverlauf am Beispiel der COVID-19 Pandemie. Die Forscher hoffen, dadurch protektive Faktoren identifizieren zu können.

Aktuell wird an der Berliner Charité eine Online-Studie durchgeführt, die die Auswirkungen des Lebensstils auf die Infektion mit SARS-CoV-2 und den Verlauf von COVID-19-Erkrankungen untersucht. Ziel ist es, den Einfluss verschiedener Lebensstile auf den Verlauf von Atemwegserkrankungen zu vergleichen und mögliche protektive Faktoren zu ermitteln. Interessenten können noch an der Studie teilnehmen, die den Titel „Zusammenhänge von Verfahren und Lebensstilmodifikationen der Integrativen Medizin/Naturheilkunde und Verläufen von Atemwegserkrankungen“ trägt und unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Michalsen steht.

Für die Studie füllen Teilnehmer anonym einen Online-Fragebogen aus. Neben demographischen Variablen werden unter anderem verschiedene Infektionen der Atemwege – darunter SARS-CoV-2- und Influenzavirus-Infektionen – und relevante assoziierte Faktoren erhoben. Zu diesen Faktoren gehören z. B. Symptome, Schweregrad, Dauer und Krankenhausaufenthalte. Zur Ermittlung der Lebensstilfaktoren werden unter anderem Ernährungsgewohnheiten, sportliche Aktivität, Naturaufenthalte, Lebensqualität/Wohlbefinden, Stressempfinden und die Anwendung verschiedener Verfahren der Integrativen Medizin abgefragt. Darunter beispielsweise die Verwendung von Phytotherapie, anthroposophischer Medizin, Kneipp-Anwendungen und verschiedenen Entspannungsverfahren.

Hier geht es zu den Studieninformationen und dem Online-Fragebogen auf der Website der Charité: atem.charite.de. [jg]

Quelle: Charité Universitätsmedizin Berlin

 

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