Lüften ist eine der Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus – und diese Maßnahme wird selbst im Winter von vielen Deutschen ernst genommen: Im aktuellen Corona-Monitor des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) gaben gut vier von fünf Befragten (82 %) an, häufiger zu lüften als früher.

Um eine Ansteckung mit dem Virus zu verhindern, setzen zudem große Teile auf die übrigen Maßnahmen der AHA-L-Regeln. Also auf das Tragen von Alltagsmasken, häufigeres Händewaschen und Abstand zu anderen Personen. Die Maskenpflicht findet nach wie vor große Zustimmung, 93 Prozent befürworten diese Maßnahme laut BfR-Corona-Monitor. Die Abstandsregelung befürworten sogar 96 Prozent, da das Risiko sich bei anderen Personen anzustecken als am höchsten eingeschätzt wird. Drei Viertel der Befragten halten dies für den wahrscheinlichsten Infektionsweg, Türklinken werden von 47 Prozent als potenzielle Virusüberträger eingestuft. Eine Übertragung über Lebensmittel halten hingegen nur 13 Prozent für wahrscheinlich.

Der BfR-Corona-Monitor ist eine mehrwellige repräsentative Befragung zur Risikowahrnehmung der Bevölkerung in Deutschland gegenüber dem neuartigen Coronavirus. Von März bis Mai 2020 fand die Befragung wöchentlich statt, seit Juni 2020 werden im zwei-Wochen-Rhythmus rund 1 000 zufällig ausgewählte Bürger befragt. [jg]

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft

 

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