Die Zahl der Menschen mit Typ-2-Diabetes nimmt nach wie vor zu. Schätzungen gehen von heute 7 Mio. Menschen auf bis zu 12 Mio. im Jahr 2040 aus. Eine Studie des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen (IDM) des Helmholtz Zentrums München an der Universität Tübingen hat gezeigt, dass es im Vorstadium des Typ-2-Diabetes  sechs klar abgrenzbare Subtypen gibt, die sich in der Krankheitsentstehung, dem Risiko für Diabetes und der Entwicklung von Folgeerkrankungen unterschieden. „Bisher konnte man bei Menschen mit Prädiabetes nicht vorhersehen, ob sie einen Diabetes entwickeln und Risiken zu schweren Folgeerkrankungen wie Nierenversagen haben, oder nur eine harmlose Form von leicht höheren Blutzuckerwerten ohne bedeutsames Risiko aufweisen“, so Prof. Dr. Hans-Ulrich Häring, der die Studie vor 25 Jahren initiiert hat.

Quelle: Deutsches Zentrum für Diabetesforschung

Originalpublikation: Robert Wagner et al: Pathophysiology-based subphenotyping of individuals at elevated risk for type 2 diabetes. Nature Medicine. DOI: https://doi.org/10.1101/2020.10.12.20210062

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