Programmbeschwerde wegen ARD-Beitrag „Heilpraktiker: Quacksalber oder sanfte Alternative?“

Der Dortmunder Rechtsanwalt Dr. René Sasse hat im Auftrag des Berufs- und Fachverbandes Freie Heilpraktiker e.V. eine Programmbeschwerde gemäß Rundfunkstaatsvertrag an den Südwestrundfunk (SWR) und den Westdeutschen Rundfunk (WDR) übermittelt.

Hintergrund ist der von SWR und WDR produzierte und in der ARD am 9. November 2020 ausgestrahlte TV-Beitrag „Heilpraktiker: Quacksalber oder sanfte Alternative?“.

Dr. Sasse stellt in seiner Programmbeschwerde fest:

  • Der TV-Beitrag diskreditiert den gesamten Berufsstand der Heilpraktiker in pauschaler, unangemessener und unsachlicher Art und Weise.
  • Der Beitrag enthält inhaltliche Mängel, unrichtige Behauptungen und einseitige Meinungsäußerungen.
  • Der Beitrag verstößt gegen das Gebot der Meinungsvielfalt, da er einseitig berichtet und Gegenpositionen verschweigt.

Dr. Sasse fordert WDR und SWR auf, den TV-Beitrag aus der Mediathek sowie der Videoplattform YouTube zu entfernen oder die unzutreffenden Aussagen zu korrigieren.

Auf eine Gegendarstellung oder Abgabe einer Unterlassungserklärung wird zunächst verzichtet, allerdings erklärt Dr. Sasse, dass sein Mandant der Berufs- und Fachverband Freie Heilpraktiker e.V. bei Wiederholung unwahrer Aussagen über den Heilpraktikerberuf seine und die Rechte seiner Mitglieder konsequent verfolgen wird.

Den vollständigen Text der Programmbeschwerde finden Sie auf der Webseite des Fachverbandes Freie Heilpraktiker e.V.

 

Das könnte Sie ebenfalls interessieren:

Rückgang der Impfbereitschaft gegen Covid-19
Abschaffung der Zusatzbezeichnung Homöopathie
Gefährliche Gemengelage bei Harald Lesch