Prof. Harald Lesch, einem Millionenpublikum durch die ZDF-Sendung „Leschs Kosmos“ bekannt, antwortet in einem Interview mit t-online.de auf die Frage “Für wie gefährlich halten Sie denn diesen Mix aus Homöopathen und Nazis?” –  “Sehr gefährlich, denn beide Lager leben in einer Scheinwelt.”

Und weiter auf die Frage „Halten Sie Homöopathie auch im Allgemeinen für gefährlich?“ – „Ja, absolut. Wenn jemand zum Beispiel ein Herzproblem hat und er ginge damit zum Heilpraktiker, dann ist das gefährlich.“ Einen Beleg für diese Behauptung führt er nicht an.  Zudem ist ihm offensichtlich der Unterschied zwischen Homöopathen und Heilpraktiker nicht klar.

Der Bundesverband Patienten für Homöopathie (BPH) kritisiert Prof. Harald Leschs gefährlichen Populismus: “Nein, Herr Lesch, weder leben wir in einer Scheinwelt, noch sind wir Nazis oder folgen irgendwelchen Verschwörungstheorien”, erwidert Meinolf Stromberg, Vorsitzender des Bundesverbandes Patienten für Homöopathie (BPH), “wir sind Patientinnen und Patienten, die die Erfahrung gemacht haben, dass Homöopathie uns helfen kann – und nur vorsichtshalber: die konventionelle Medizin lehnen wir nicht ab, aber sie hat auch nicht bei allen Erkrankungen eine passende Antwort.”

Der Bundesverband Patienten für Homöopathie (BPH) berät und informiert seine Mitglieder rund um die Homöopathie. Der Verein informiert darüber hinaus die Öffentlichkeit über die therapeutischen Möglichkeiten der Homöopathie und setzt sich für gute gesundheitspolitische Rahmenbedingungen und eine integrative Medizin ein.

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