Wir leben und arbeiten in diesem Jahr anders als in der Vergangenheit. Das bleibt nicht ohne Folgen. Einige Effekte waren und sind deutlich zu spüren. Das Leben mit der Pandemie ist fast zur Gewohnheit geworden – aber eben nur fast. Die Weleda Trendforschung 2020 hat untersucht, was die Zeit des COVID-19-Lockdowns mit uns gemacht hat und welche Belastungen den Deutschen zugesetzt haben.  

Was können wir im Hinblick auf den bevorstehenden Winter mit Corona tun, um Einsamkeit entgegenzuwirken, falls die Einschränkungen unseres Alltags wieder ausgeweitet werden müssen? „Durch die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen hat sich unser Lebensstil verändert. Mit körperlicher Aktivität kann der Einsamkeit entgegengewirkt werden“, sagt Prof. Dr. Sonia Lippke, Leiterin der Abteilung Gesundheitspsychologie und Verhaltensmedizin an der Jacobs University Bremen. „Natürlich kann man auch allein in den eigenen vier Wänden körperlich aktiv sein. Trifft man sich jedoch mit anderen Menschen zum Spazierengehen an der frischen Luft, was zum einen mit Abstand und zum anderen auch in den dunkleren Monaten möglich ist, so tut man etwas für die eigene Gesundheit und gleichzeitig mit Mitmenschen und damit auch gegen das Einsamkeitsempfinden“, so Prof. Dr. Lippke weiter. „Insgesamt sollten COVID-19-angemessene Maßnahmen aber nicht nur auf die Einsamkeit abzielen, sondern auch Lebensstilfaktoren, Kommunikation und die Ängste des Einzelnen berücksichtigen.“

Einfluss des mobilen Arbeitens bzw. Homeoffice auf das Wohlbefinden    

Der neue Alltag mit Homeoffice hatte Auswirkungen auf die Gesundheit: 47 % der von zu Hause Arbeitenden waren laut Weleda Trendforschung 2020 psychisch gestresst. 22 % der im Homeoffice Tätigen spürten eine höhere körperliche Belastung. Auch das Sozialleben veränderte sich – mit der Folge, dass 39 % der Deutschen sich während des Lockdowns mindestens einmal pro Woche einsam gefühlt haben und 31 % sich sogar (eher) einsamer gefühlt zu haben als vor dem Lockdown.
Und: Insbesondere waren es die Jüngeren unter 30 Jahren (62 %), die sich mindestens einmal pro Woche einsam gefühlt haben. 42 % haben sich sogar (eher) einsamer gefühlt als vor dem Lockdown.

Starke Nerven sind Gold wert

Verstärkt sich nun im Winter unser „2020-Stimmungstief“? Aktuelle Studiendaten zeigen: Für Menschen, die angaben, schon einmal mit einer Depression diagnostiziert worden zu sein, war die Einsamkeit vor der Krise bereits erhöht. Aber die Daten zeigen auch: Die durch die Corona-Pandemie ausgelöste Krise führt dazu, dass die in Deutschland lebenden Menschen insgesamt stärkere Depressions- und Angstsymptomatik zeigen als noch im Vorjahr (1). Weitere vorläufige Studienergebnisse belegen, dass die Maßnahmen zur Beschränkung des gesellschaftlichen Lebens während der COVID-19-Pandemie bei Depressivität die schweren Symptombelastungen verfünffacht haben (2).

Mit Gold zurück ins Gleichgewicht: Bei stressbedingten Beschwerden unterstützen z. B. Neurodoron Tabletten von Weleda. Die Komposition aus potenziertem Gold, Kalium phosphoricum und Ferrum-Quarz stabilisiert das seelische und körperliche Gleichgewicht bei Anspannung, nervöser Erschöpfung und stressbedingter Unruhe.

Literatur

  1. Entringer T et al.: Psychische Krise durch Covid-19? Sorgen sinken, Einsamkeit steigt, Lebenszufriedenheit bleibt stabil. No. 1087. SOEPpapers on Multidisciplinary Panel Data Research, 2020
  2. Informationsdienst Wissenschaft: Studie an der PFH Göttingen: Symptombelastung bei Depressivität verfünffacht während Corona-Kontaktbeschränkungen. Meldung vom 02.06.2020. idw-online.de/de/news748760
  3. Weleda Trendforschung 2020: Online-Umfrage der Bilendi GmbH im Auftrag von Weleda. Befragt wurden 1050 Personen der deutschen Bevölkerung ab 18 Jahren im Zeitraum vom 08.-15.06.2020

 

Quelle: Weleda AG