Wer die Natur liebt, schont sie und ihre Ressourcen. Deshalb ist es das Ziel von Salus, die Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten. Bereits seit 1996, und damit als erster Hersteller von Naturarznei, besitzt Salus ein EMAS validiertes Umweltmanagementsystem. Und diese Bemühungen tragen Früchte: PRIMAKLIMA zeichnete kürzlich beide Standorte – Bruckmühl und Magstadt – mit dem Siegel „Klimaneutraler Standort“ aus.

Das gesamte Unternehmen ist auf klimaneutrales Handeln ausgerichtet: Der Strom wird aus Wasserkraft und Sonnenenergie selbst hergestellt. Die Abwärme der Produktion wird zum Heizen genutzt. Für die Kühlung wird das Wasser des Gebirgsflusses Mangfall genutzt, an dessen Ufer Salus einen der letzten Auwälder in der Region als Biotop erhalten hat.

Wo trotzdem Emissionen entstehen, heißt es: Vermeiden, reduzieren, kompensieren. Nach dieser Prioritätenliste arbeitet Cassandra Heimgartner, Nachhaltigkeitsbeauftrage von Salus: „Wo Emissionen durch z. B. notwendige Wärmeerzeugung in der Produktion nicht zu umgehen sind, versuchen wir diese so weit wie möglich zu verringern. Wenn auch dabei die Möglichkeiten ausgereizt sind, gleichen wir unsere negativen Umweltauswirkungen an anderer Stelle aus.“

Die Salus-Gruppe unterstützt dafür in Kooperation mit PRIMAKLIMA ein Aufforstungsprojekt in Uganda. Das schützt nicht nur das Klima und erhält die natürliche Biodiversität, sondern bekämpft auch die Armut in der Region. Familien legen Teefelder an und schaffen sich damit eine nachhaltige Einkommensquelle. Denn im Gegensatz zu anderen Pflanzen, schmeckt Tee den dort verbreiteten Elefanten nicht. Die Felder werden nicht zerstört und die gesamte Ernte bleibt den Anbauern.

„Auf ganzer Strecke“ klimaneutral

Die gemeinnützige Organisation PRIMAKLIMA setzt Aufforstungsprojekte auf der ganzen Welt um. Sie verleiht das Siegel „Klimaneutraler Standort“ nur, wenn alle Emissionen kompensiert werden, die durch Geschäftstätigkeiten am Standort entstehen. Das heißt, dass nicht nur Emissionen z. B. aus der Produktion, sondern auch Emissionen berücksichtigt werden, die in der Lieferkette der Energieversorgung entstehen, z. B. durch Leitungsverluste.

„Klimaneutral“ bedeutet also, dass sowohl für die direkten, als auch für die indirekten Emissionen (verbunden mit der Energieversorgung des Standorts) Bäume in Uganda gepflanzt werden – für unser Klima!

Quelle: SALUS Haus GmbH & Co. KG