Ausschreibung der Karl und Veronica Carstens-Stiftung im Bereich Demenzforschung

Weltweit leiden etwa 50 Millionen Menschen an Demenz, Tendenz steigend. Daher müssen Risikofaktoren minimiert, Präventionsmaßnahmen ergriffen und Therapiemöglichkeiten optimiert werden. Die wissenschaftliche Erkenntnislage ist unbefriedigend, insbesondere hinsichtlich komplementärmedizinischer Verfahren, die zwar häufig angewendet, aber kaum beforscht werden.

Die Carstens-Stiftung stellt daher 300.000 Euro für die Forschung zur primären Prävention neurodegenerativer und vaskulärer Demenzerkrankungen sowie zu pharmakologischen und nicht-pharmakologischen Therapieverfahren der Komplementärmedizin über einen Gesamtförderzeitraum von bis zu drei Jahren zur Verfügung. Sowohl Projekte im Bereich der klinischen Forschung als auch klinisch relevante Grundlagenforschung sind förderfähig. Forschungsfragen könnten beispielsweise sein, was der Einzelne tun kann, um sein Erkrankungsrisiko zu reduzieren, oder welchen Beitrag nicht-medikamentöse Interventionen wie Gedächtnistraining oder Meditation leisten können.

Antragsberechtigt sind Wissenschaftler mit ausgewiesener Expertise in der Demenzforschung, die an universitären oder außeruniversitären gemeinnützigen Forschungsinstituten in Deutschland tätig sind. Dabei werden eine interdisziplinäre Ausrichtung sowie Interesse an komplementärmedizinischen Verfahren vorausgesetzt, die sich im Projekt widerspiegeln sollten. Bewerbungsschluss ist der 15.09.2020. Die Leitlinien für die Antragsstellung finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Ausschreibung und Antragsstellung erhalten Sie bei der Carstens-Stiftung.

Quelle: Pressemitteilung der Karl und Veronica Carstens-Stiftung