Die Corona-AG der Gesamtkonferenz Deutscher Heilpraktikerverbände und Fachgesellschaften setzt sich aus Experten aus acht verschiedenen Berufsverbänden zusammen. Die AG analysiert täglich die aktuelle Rechtslage und prüft, inwiefern die gesetzlichen Vorgaben Einfluss auf den Betrieb einer Heilpraktikerpraxis oder Heilpraktikerpraxis für Psychotherapie haben, und veröffentlicht gemeinsame Empfehlungen der Verbände. Jetzt hat die Corona-AG eine aktuelle Orientierungshilfe zum Behandlungsmanagement „medizisch notwendiger Behandlungen“ veröffentlicht.

Denn auch wenn Heilpraktikern die Behandlung von Covid-19 untersagt ist, sind sie gerade jetzt eine unverzichtbare Säule des Gesundheitssystems. Sofern ihnen im Bundesland bzw. Ort der Praxisniederlassung das Arbeiten nicht untersagt ist, können sie Patienten in medizinisch notwendigen Fällen weiterhin beraten und behandeln und ihnen bei akuten gesundheitlichen Problemen oder seelischen Krisen beistehen. Damit Heilpraktiker damit im Rahmen behördlicher Vorgaben bleiben, gilt es einzuschätzen, was eine „medizinisch notwendige Maßnahme“ ist. Die Orientierungshilfe der Corona-AG soll Hilfe bei dieser Entscheidung bieten. Sie steht unter anderem auf der Website des BDH als PDF zur Verfügung: Orientierungshilfe Corona-AG. (jg)

Quellen: BDH, VUH

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