Sport ist gut für Körper, Seele und Psyche. Aber wie steht es um die sportliche Betätigung in Zeiten der Corona-Pandemie? Bringen die Ausgangsbeschränkungen die Menschen dazu, mehr oder weniger Sport zu treiben? Genug Zeit hätten die meisten ja. Die Universität Potsdam hat dazu kurzfristig eine weltweite Studie initiiert, an der bisher rund 6.300 Probanden in 52 Ländern teilgenommen haben. Das vorläufige Ergebnis: Wer sich schon vor der Pandemie viel bewegt bzw. zwei bis dreimal pro Woche Sport getrieben hat, trainiert derzeit eher mehr. Wer davor nur unregelmäßig oder nicht körperlich aktiv war, bewegt sich jetzt sogar noch weniger. Die Studie betrachtet Sport und Bewegung dabei im weiteren Sinne, beispielsweise zählen Spaziergänge ebenso dazu wie Joggen im Freien oder Homeworkouts mit und ohne Geräte. Es zählen alle Aktivitäten, die bewusst eingeplant werden, um sich etwas zu bewegen oder eben Sport zu treiben. Die Daten zur Veränderung des Bewegungsverhaltens werden mit den Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden in Beziehung gesetzt. Und da zeichnet sich schon jetzt ab, dass das Wohlbefinden der körperlich Aktiven deutlich höher ist als das der Inaktiven. Im Zuge der Studie hoffen die Forscher auch herauszufinden, warum es manchen Menschen leichtfällt, regelmäßig körperlich aktiv zu sein, und anderen nicht. (jg)

Quelle: idw – Informationsdienst Wissenschaft

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