Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) prüft, ob das Tragen von Mundschutz in der Öffentlichkeit helfen kann, die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 einzudämmen. Bislang sah die WHO das Tragen von Masken bzw. Mundschutz in der Öffentlichkeit eher kritisch, da die Organisation befürchtet, dass dies die Menschen in falscher Sicherheit wiegen und zum Vernachlässigen von Vorsichtsmaßnahmen verleiten könnte. Nun wolle die Organisation jedoch alle verfügbaren Informationen zusammentragen, auswerten und darauf basierend eine Empfehlung abgeben.

In Österreich ist das Tragen eines Mundschutzes beim Einkaufen bereits verpflichtend. Noch in der vergangenen Woche hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) betont, er sehe keine Notwendigkeit für eine Masken-/Mundschutzverpflichtung. Anfang dieser Woche hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in einer Pressekonferenz jedoch die prinzipielle Bereitschaft signalisiert, den Erkenntnissen der Wissenschaft zu folgen. Heißt: Wenn sich die Meinung der Experten wandle und sie nun doch zum Tragen eines Mundschutzes raten, werde sich die Bundesregierung dieser Empfehlung nicht entgegenstellen. Am Dienstag, den 7. April wurde in einer Video-Pressekonferenz von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) deutlich, dass eine Maskenpflicht zumindest in Bayern zunehmend wahrscheinlich wird. „Natürlich wird es am Ende eine Art der Maskenverpflichtung geben“, so Söder. (jg)

Quellen: bionity.comSüddeutsche Zeitung

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