Akupunktur kann bei Heuschnupfen langfristig Erleichterung und Linderung bringen, laut einer Studie der Techniker Krankenkasse ging es 90 % der Betroffenen auch ein halbes Jahr nach der Behandlung noch erheblich besser als zuvor (1). Doch die TCM bietet auch Hilfe zur Selbsthilfe: Durch gezielte Stimulation der richtigen Akupressurpunkte können Heuschnupfengeplagte sich selbst Linderung verschaffen. Auch individuelle Mischungen von TCM-Heilkräutern, die als Tee eingenommen werden, können helfen. Die Stimulation bestimmter Akupressurpunkte kann Heuschnupfengeplagten Linderung verschaffen. Die Punkte sollten mehrmals täglich für jeweils zwei Minuten mit dem Daumen und Zeigefinger mit kleinen kreisenden Bewegungen stimuliert werden.Diese Selbstbehandlung ist einfach und schnell erlernbar, jederzeit durchführbar und kann dem Patienten vom behandelnden TCM-Therapeut gezeigt werden. „Wer sich darüber hinaus noch etwas Gutes tun möchte, kann sich mit TCM-Heilkräutern, die vom TCM-Therapeuten individuell zusammengestellt werden, stärken und den Heuschnupfen lindern“, so Dr. Martina Bögel-Witt, 1. Vorsitzende des Fachverbandes für Chinesische Medizin, AGTCM. Bei juckenden Augen kann z. B. chinesischer Chrysanthementee Linderung verschaffen.

Eine Anleitung für die Akupressur-Selbstbehandlung bietet die AGTCM auf ihrer Website an. Auch das Rezept und Anwendungshinweise für den Chrysanthementee stehen auf der Website zur Verfügung.

Literatur:
1. Techniker Krankenkasse: Die TK setzt Maßstäbe. https://n.rpv.media/hn (Stand: 26.03.20)

Quelle:
Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin e.V. (AGTCM)

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