Es gibt einige neue Erkenntnisse und Ansätze, die bei der Therapie, beziehungsweise der Vorhersage des Schweregrads einer potenziellen Erkrankung an Covid-19 nützlich sein könnten.

Unsere Redaktionskollegen von der „pt Zeitschrift für Physiotherapeuten“ haben die neusten Studien rund um Covid-19 und den Erreger SARS-CoV-2 zusammengetragen und in einer Newsmeldung für Sie zusammengefasst: zur Meldung auf physiotherapeuten.de

Die Erkenntnisse in Kurzform:

  • die durchschnittliche Inkubationszeit beträgt 6,4 Tage
  • die Virusausscheidung dauert im Durchschnitt 20 Tage
  • Risikofaktoren sind ein höheres Alter, ein höherer SOFA (Sequential Organ Failure Assessment)-Wert und ein D-Dimer von > 1 μg/ml
  • bei schweren Verläufen wurden erhöhte Konzentrationen von IL-6, Troponinin-I und Laktatdehydrogenase gemessen
  • Co-Infektionen mit Influenza erschweren die Diagnose, da Rachenabstriche auf den Erreger SARS-CoV-2 bei Co-Infektion mit Influenza negativ ausfallen
  • chinesische Wissenschaftler testen aktuell potenzielle Wirkstoffe
  • als unwirksam gelten Neuraminidase-Hemmer, Ganciclovir, Aciclovir und Ribavirin
  • erste Daten aus China deuten auf eine Wirksamkeit von Chloroquin hin
  • 85 % der kritisch erkrankten Patienten entwickelten eine Lymphopenie, tödlich verlaufende Fälle hatten eine anhaltende Lymphopenie; die Anzahl der Lymphozyten könnte daher als Marker bei der Diagnosestellung nützlich sein

 

(jg)

Quelle: physiotherapeuten.de

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