(jg) Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK hat aufgedeckt, vor welchen Erkrankungen sich die Deutschen am meisten fürchten. Insgesamt ist Krebs die gefürchtetste Krankheit, 69 % haben Angst davor. Deswegen gehen auch 58 % der Umfrageteilnehmer zur Krebsvorsorge und immerhin 43 % zum Gesundheits-Check. Auf dem zweiten Platz der Krankheiten, vor denen die Furcht am größten ist, liegt Alzheimer bzw. Demenz (49 %) und auf dem dritten Platz der Schlaganfall (45 %). Am wenigsten fürchten sich die Teilnehmer vor Geschlechtskrankheiten (11 %), wobei hier große Unterschiede zwischen den Altersgruppen bestehen. Bei den 14- bis 29-jährigen hat jeder Vierte Angst vor sexuell übertragbaren Infektionen, bei den über 60-jährigen hingegen nicht einmal jeder Zwanzigste. Auch bei der Angst vor psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen liegen die Altersgruppen weit auseinander: Unter den 14- bis 29-jährigen fürchten sich 42 % davor, unter den über 60-jährigen nur 20 %. Insgesamt haben sich Frauen in der Studie etwas ängstlicher gezeigt, mit Ausnahme des Herzinfarkts hatten die weiblichen Teilnehmer vor allen Krankheiten etwas mehr Angst als Männer.

Auf der Website der DAK gibt es die vollständigen Umfrageergebnisse als PDF:
www.dak.de