Aus der aktuellen Naturheilpraxis

Traditionelle europäische Medizin

Paracelsusmedizin hier und heute

Ein Beitrag von Dr. Michaela Dane

Der Arzt und Alchemist Paracelsus lebte vor mehr als 500 Jahren. Er war so bedeutend, dass sein Name noch immer zahlreiche medizinische Einrichtungen und Fortbildungszentren ziert. Doch die Inhalte seiner Lehre scheinen so gut wie in Vergessenheit geraten. Dabei sind in den Werken des Paracelsus Schätze vergraben, die nur einer modernen Sprache bedürfen.

Grafik: Triff / shutterstock.com

Die Tria Principia

Zwei Aspekte seines Werkes verdienen unsere besondere Aufmerksamkeit: die „Tria Principia“ und die „Signaturenlehre“.
Das System der „Tria Principia“ würden wir heute als holistisches, integratives Bild des Patienten bezeichnen. Die dreigliedrige Materie setzt sich zusammen aus „Sal“, der Struktur, „Sulphur“, dem Stoffwechsel, und „Merkur“, dem Geist oder Wesen. Dieses Verständnis nutzt uns immer dann, wenn wir uns entscheiden müssen, auf welcher Ebene wir therapieren wollen.


Auf der Sal-Ebene wirken die meisten schulmedizinischen Mittel und die Nahrungsergänzungen, aber auch die niedrigen Potenzen der Homöopathie.In die Sulphur-Ebene, den Stoffwechsel, greifen die schulmedizinischen Mittel ebenfalls ein, aber auch die Schüßler-Salze, die Phytotherapie und mittlere Potenzen der Homöopathie (die berühmte C30). Auf der Merkur-Ebene erreichen wir den Patienten mit Hochpotenzen (C200 bzw. C1000), mit energetischer Medizin wie Reiki oder Biodekodierung, aber auch mit Aroma- und Räuchertherapie. Spagyrische Mittel, besonders solche, die Paracelsus als Arcana bezeichnete, wirken auf allen drei Ebenen gleichzeitig und sind daher in der naturmedizinischen Praxis besonders wertvoll.

Hermetik und die Signaturenlehre

Paracelsusmedizin zu betreiben bedeutet, mit den sieben Gesetzen der Hermetik zu arbeiten, wovon das wichtigste das Prinzip der Entsprechung ist, das Gesetz vom Makrokosmos/Mikrokosmos oder einfach ausgedrückt: „wie oben, so unten“. Schon die alten Ägypter erkannten, dass das Sonnensystem seine Form immer wieder in sich selbst wiederholt, dass die Materie sich selbst ähnlich ist. Heute haben Mathematiker daraus die Fraktal- und Chaostheorie gemacht. Die wichtigste Aussage der Fraktaltheorie für die Naturheilkunde ist, dass sich in jedem menschlichen Körper gleich mehrfach ein

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